31.05.2011:
Jugendbezirksmeisterschaften
Ein NWZ Bericht von Christiane Steinbrenner
Am Wochenende des 27. – 29. Mai 2011 wurden im Ostalbkreis die Bezirksmeisterschaften Jugend im Tennis ausgetragen. Die jüngsten Tennisspieler und Tennisspielerinnen der Jahrgänge 2001 und jünger bestritten ihr Turnier im Midcourt mit druckreduzierten Bällen beim TC TSV Westhausen.
Die männlichen Jugenlichen unter 18 Jahren lieferten sich spannende und heiß umkämpfte Matches beim TC TSV Wasseralfingen.
Bei bestem Wetter und guter Stimmung unter den Zuschauern und den Teilnehmern gewann bei den 14jährigen Jungs der beim TC Göppingen spielende Christian Nonnenmacher gegen Marvin Langner aus Bad Boll. Im Halbfinale scheiterte Teamkollege Felix Bühler vom TC Göppingen nur knapp in drei Sätzen gegen C. Nonnenmacher.
Die Konkurrenz der unter 16jährigen Jungs dominierte der spätere Sieger Max Bartelt vom TC Aalen. Tim Bühler vom TC Göppingen hatte im Finale keine Chance gegen den starken Aalener.
Auch in der Königsdisziplin, der unter 18jährigen, gewann ein Aalener – Maik Landgraf – gegen Henri Guyot aus Bopfingen.
Beeindruckende Spiele zeigten auch die Mädchen beim TC Lauchheim. Sensationell gewann Carolin Nonnenmacher vom TC Göppingen als 12jährige in der Klasse der unter 18jährigen Juniorinnen gegen Liridonna Vuthaj aus Schorndorf. Die aktuelle Nummer 2 aus Deutschland demonstrierte wieder einmal ihre Nervenstärke und ihre mentale Überlegenheit.
Bei den Mädchen U12 musste sich im Endspiel Amelie Kurpiers (TC Göppingen/ TC Gruibingen) Riana Seemann vom TA SG Bettringen geschlagen geben.
Insgesamt waren der diesjährige LBS Cup Tennis 2011 ein großer Erfolg für alle Teilnehmer. Erwähnenswert sind die Geschwister Carolin und Christian Nonnenmacher, die beide Bezirksmeister wurden. Von insgesamt 17 Teilnehmern des TC Göppingen spielten letztlich sechs Vertreter bzw. Vertreterinnen im Halbfinale bzw. Finale. Damit ist der TC Göppingen wieder einmal der erfolgreichste Verein im Bezirk 4 Ostwürttemberg/Staufen.
Christiane Steinbrenner (kommissarische Jugendwartin des TC Göppingen).
09.04.2011:
Deutschland spielt Tennis! – Der Tennisclub Göppingen spielt mit!
Ein NWZ Bericht
Deutschland spielt Tennis! – Der Tennisclub Göppingen spielt mit! Unter dem Motto „Deutschland spielt Tennis!“ setzen Tennisvereine in ganz Deutschland auch 2011 wieder ein Zeichen für den Tennissport und eröffnen Ende April gemeinsam die Sommersaison. Auch in Göppingen können Tennisinteressierte an diesem bundesweiten Aktionswochenende die verschiedenen Facetten des Tennissports erleben, wenn sich der TC GÖPPINGEN mit einem umfangreichen Programm den Besuchern seiner Anlage in der John-F.-Kennedy-Straße 31 präsentiert.Hier hat der TC Göppingen die Gelegenheit, sein Programm vorzustellen, mit denen er die Menschen in seinem Einzugsgebiet auf seine Anlage einladen und für eine Mitgliedschaft begeistern will: Vom Schnuppertraining, Kleinfeldtennis, Mid Courttennis, Cardio Tennis, Training mit der Ballmaschine bis hin zu einem hochklassigen Schaukampf wird so einiges geboten sein.
Speziell an diesem Tag wird es besondere Tagesangebote wie z. B. eine vergünstigte Familienmitgliedschaft sowie weitere attraktive Beitragsangebote geben.
Der Tag endet mit einem geselligen Grillabend ab 17:00 Uhr.
Die deutschlandweite Saisoneröffnung „Deutschland spielt Tennis!“ hat 2007 zum ersten Mal stattgefunden. In den vergangenen vier Jahren haben insgesamt rund 4.000 Tennisvereine an dem Aktionstag teilgenommen und dabei mehr als 45.000 neue Mitglieder gewonnen. An diesen Erfolg wollen der Deutsche Tennis Bund und der TC Göppingen in diesem Jahr gemeinsam anknüpfen und bei den Göppingern nachhaltiges Interesse für den Tennissport und eine Mitgliedschaft im Verein wecken.
Informationen zu „Deutschland spielt Tennis!“ und dem TC Göppingen finden Sie im Internet unter www.deutschlandspielttennis.de bzw. www.tennisclub-goeppingen.com.
28.12.2010:
Carolin Nonnenmacher jüngste Bezirksmeisterin aller Zeiten.
Ein NWZ Bericht von Karl Heinz Preusker
Bei den Tennis-Bezirksmeisterschaften in der Holzheimer Halle setzten sich in den meisten Wettbewerben die Titelfavoriten durch. Marc Stehle (TC Süßen) bescherte sich durch den Finalsieg gegen Marcel Stiehl (TC Göppingen) seinen vierten Bezirksmeistertitel. Bei den Herren B gewann Christoph Leuze (TC Bopfingen) das Finale gegen Maximilian Frank (TC Albershausen). Als ungesetzte Spielerin ließ Carina Burger (TC Deggingen) bei den Damen B die Favoriten hinter sich und holte sich den Bezirksmeistertitel. Bei den Herren 30/40 wurde Thilo Kuhn (Welzheim) seiner Favoritenrolle gerecht, obwohl er bereits im Halbfinale gegen Dirk Faber (Süßen) in einem hochklassigen Match alle Register seines Könnens ziehen musste. Bei den Herren 50/60 waren im Halbfinale die Favoriten unter sich. Gerhard Schubert aus Albershausen holte sich den Titel ohne Spiel, da Willi Köngeter aus Alfdorf verletzungsbedingt nicht mehr antreten konnte. Ohne Überraschung verliefen auch die Spiele der Damen A, wo sich Carolin Nonnenmacher (TC Göppingen) gegen Laura Rupp (TC Lauchheim) im Finale mit 6:2, 6:4 durchsetzte. Im Halbfinale hatte die Göppingerin mit 6:0, 6:2 gegen Sabrina Mezger (TC Schwäbisch Gmünd) gewonnen. Mit ihren zwölf Jahren ist Carolin Nonnenmacher die jüngste Bezirksmeisterin aller Zeiten.04.11.2010:
Rechberghausen: Sieg für Tim Bühler
Ein NWZ Bericht von Karl Heinz Preusker
Tennis: - Zum elften Mal richtete der ETV Nürtingen sein Jugendturnier mit DTB-Ranglistenwertung aus. Austragungsort war die Tennishalle Tennis.plus in Rechberghausen. Bei den Junioren U16 startete Tim Bühler vom TC Göppingen als Nummer fünf der Setzliste einen Durchmarsch. Ohne Satzverlust erreichte er das Finale gegen Max Bartelt (TC Aalen), das er mit 7:5, 6:4 für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale hatte er Tim Klein (TC Waiblingen) 6:1, 6:3 besiegt.16.09.2010:
Süßen: Titelverteidiger vorn...
Ein NWZ Bericht von Karl Heinz Preusker
Als Favoriten bei den Herren 40 galten Rolf Henning/Günter Sassmann (TC Donzdorf/TC Salach) sowie Titelverteidiger Dirk Faber/Markus Burkhardtsmaier (TC Süßen/TC Salach). Gute Chancen hatten von Verbandsliganeuling Süßen Roger Brell/Markus Gross und Rolf Kölle/Alexander Schleicher. Die Favoriten kamen bis auf eine Ausnahme ins Halbfinale. Unter den letzten Acht profitierten Michael Bösinger/Michael Wirkner (TC Hattenhofen/TC Uhingen) bei 4:5-Rückstand vom verletzungsbedingten Aus von Brell/Gross. Im emotionalen Derby waren Faber/Burkhardtsmaier mit 9:8 über Henning/Sassmann glücklicher. Kölle/Schleicher spazierten mit 9:2 über Bösinger/Wirkner ins Finale. Hier hatten die Titelverteidiger etliche bange Momente zu überstehen, behielten aber mit 9:8 die Oberhand.
Göppinger Teams beherrschtendie Herren 55. Überraschend kamen Gerhard Rieker/Robert Lais (Süßen/Göppingen) gegen Peter Richter/Kurt Freytag ins Halbfinale. Günther Birngruber/Jürgen Schäffler waren hier überlegen. Gegen Heinz Gärtner/Peter Schneck wehrten sich Erwin Ruff/Georg Schneck vom Herren 50-Oberligisten vergeblich. Auch Bernd Steeb/Wolfgang Thierer (Wangen) unterlagen nur knapp. Im Finale siegten Gärtner/Schneck durch Aufgabe von Birngruber/Schäffler. Robert Beck/Klaus Raschka (Süßen) dominierten die Herren 65, indem sie die Klubkollegen Horst Haide/Gerhard Hummel und Fritz Jarosch/Manfred Heinzelmann (Schorndorf) besiegten.
28.07.2010:
Zum Tennis Finale kommt keine Freude auf...
Ein NWZ Bericht von Karl Heinz Preusker
Nicht mehr zu umgehen war der Abstieg für die Herren des TC Göppingen, nachdem sie alle fünf vorangegangenen Oberliga-Begegnungen verloren hatten. Doch der Ehrgeiz bestand, wenigstens einmal zu gewinnen, zumal mit dem TC Weiß-Rot Stuttgart ein Gegner zu Gast war, der auch nur einen Sieg vorweisen konnte. Doch die Motivation der Gäste war stärker, denn sie konnten sich mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern und nahmen diese Chance durch ihren 6:3-Erfolg auch erfolgreich wahr.
In der ersten Einzel-Runde konnte sich von den Göppinger Spielern nur Aaron Ehinger mit 6:0, 6:3 klar durchsetzen. Adriano Papace unterlag Differt 1:6, 4:6, Jonas Ehinger machte beim 2:6, 2:6 gegen Mioc noch ein Spiel weniger. Den zweiten Punkte für die Gastgeber holte Marcel Stiehl durch ein 6:4, 6:1 gegen Slavov. Robert Wais unterlag im ersten Satz 1:6 und fertigte dann Schmidt mit 6:0 ab. Im Matchtiebreak war wieder der Gast erfolgreicher.
Ein sehenswertes Spitzenspiel boten Marc-André Strätling und der für Stuttgart spielende Kroate Antonio Sancic (derzeit ATP-Rangliste 918, vor wenigen Monaten vor einer Operation noch unter den besten 300) den begeistert mitgehenden Zuschauern. Beide bewiesen mit ihrer Spielweise, dass sie als Nummer neun in Württemberg (Strätling) beziehungsweise Nummer sechs für die Oberliga viel zu gut sind und in höheren Klassen besser aufgehoben wären. Den Göppingern fehlte in dieser Saison einfach das Glück, fünf Spiele wurden mit 4:5 verloren und hätten auch mit dem gleichen Resultat gewonnen werden können. Und so ging es auch im letzten Einzel von Strätling weiter, der mit dem Kroaten fast auf Augenhöhe war, dem aber das in diesem Fall unbedingt notwendige Glück fehlte, um zu gewinnen. Den ersten Satz verlor der Göppinger im Tiebreak mit 6:7, auch im zweiten blieb er immer dran und unterlag schließlich mit 5:7.
Zu einem Mannschaftssieg hätten die Göppinger also alle drei Doppel gewinnen müssen. "Ihr schafft das", verbreitete TC-Vorsitzender Ralf Gürsch Optimismus und lag dabei gar nicht schlecht, denn sowohl Strätling/Wais als auch Ehinger/Ehinger gewannen jeweils einen Satz und mussten sich erst im Matchtiebreak geschlagen geben. In zwei Sätzen unterlagen lediglich Papace/Stiehl.
Noch während des letzten Einzels kehrten die Damen des TC Göppingen von ihrem Spiel beim TC Weiß-Rot Stuttgart zurück. Angesichts des eine Woche zuvor gesicherten Klassenerhalts in der Oberliga und der Tatsache, dass auch in Bestbesetzung die Erfolgschancen sehr gering erschienen, waren für mehrere infrage kommende Spielerinnen andere Termine wichtiger, sodass nur vier Göppingerinnen das Team in Stuttgart bildeten. Als Einzige gewann Julia Wais ihr Einzel, Verena Schäffler unterlag im Matchtiebreak, während sich Vera Eger und Paulina Waibel klar geschlagen geben mussten. Der zweiten Punkt für Göppingen ging an das Doppel Wais/Waibel, sodass der Tabellenzweite am Ende mit 7:2 gewann.
19.07.2010:
Damen 1: Hochspannung vor knappem 5:4-Sieg
Ein NWZ Bericht von Karl Heinz Preusker
Den ersten Punkt für den TC Göppingen holte wieder einmal Julia Wais, die an Position zwei spielte und damit den Auftakt auf dem Hauptplatz machte. Die Zuschauer verfolgten, wie die Göppingerin ihre Gegnerin Kerstin Bantel mit zunehmendem Satzverlauf immer besser in den Griff bekam, nachdem sie anfangs jeweils eine Zeitlang brauchte, ehe die volle Konzentration da war und sie das Geschehen bestimmte und mit 6:3, 6:2 gewann.Zu stark war die Schorndorferin Marielle Dannenmann für Jacqueline Pöll, die beim 4:6 im ersten Satz noch mithalten konnte, sich dann aber mit 0:6 geschlagen geben musste. Verena Schäffler gewann den ersten Satz deutlich mit 6:2, musste sich dann aber gegen Katharina Gneiting mit 4:6 geschlagen geben. Angesichts ihrer bekannt guten Ausdauer erwartete man Schäfflers Sieg im Matchtiebreak, doch in diesem entscheidenden Durchgang fehlte der Göppingerin das Glück.
Ähnlich erging es Göppingens Spitzenspielerin Melanie Lutring. Gegen Petra Kulhova verlor sie zwar den ersten Satz mit 6:7 im Tiebreak, doch im zweiten Satz schien dem Kraftpaket aus Bratislava die Luft langsam auszugehen, Lutring gewann vor fast 100 begeistert mitgehenden Zuschauern deutlich mit 6:1. Doch mit einer relativ schnellen Entscheidung vor Augen mobilisierte Kulhova noch einmal alle Kräfte und ging im Matchtiebreak schnell mit 3:0 in Führung. Die Göppingerin kam zwar beim 5:4 und 6:5 jeweils auf einen Punkt heran, aber am Ende erwies sich ihre gleichaltrige Gegnerin als cleverer und holte mit 10:7 den Punkt.
Dass der TC Göppingen nach den Einzeln nicht zurück lag, ermöglichten die Siege von Vera Eger, die Viola Königer beim 6:1, 6:2 keine Chance ließ, und von Helena Vildova. Die Tschechin, in dieser Saison zum ersten Mal an Position drei im Einsatz, erteilte Ivanka Nedic eine Lehrstunde. Die erfahrene frühere WTA-Spielerin schlug überaus präzise Bälle und ließ sich überhaupt nicht aus dem Konzept bringen, als ihre Gegnerin mal einen Punkt machte. "Sie ist einfach zu gut", äußerte die 22-Jährige nur Bewunderung für die 16 Jahre ältere Siegerin.
Die Einzel erstreckten sich über fast vier Stunden, ehe feststand, dass es mit einem 3:3-Gleichstand in die Doppel gehen würde. Diese verliefen dann überaus spannend, alle drei wurden erst im Matchtiebreak entschieden, zwei zugunsten Göppingens, was den 5:4-Gesamtsieg brachte.
Als Doppel eins wurden Lutring und Vildova aufgeboten. Sie mussten den ersten Satz gegen Bantel/Nedic mit 3:6 abgeben, drehten dann den Spieß herum und gewannen mit 6:4. Auch der Matchtiebreak ging mit 10:5 an die Göppingerinnen. Wais/Eger kamen zunächst überhaupt nicht ins Spiel und unterlagen Kulhova/Gneiting 0:6. Das wollten sie dann doch nicht auf sich sitzen lassen und holten sich den zweiten Satz mit 6:4. Doch der Erfolg konnte im Matchtiebreak nicht fortgesetzt werden, die Schorndorferinnen gewannen ihn mit 10:6.
Im Tiebreak gelang es Verena Schäffler und Jacqueline Pöll, den ersten Satz mit 7:6 zu holen. Dann waren Königer/Dannenmann mit 6:3 erfolgreich und der Matchtiebreak stand an, der, nachdem die beiden anderen Doppel bereits beendet waren, über Sieg oder Niederlage entscheiden musste. Hier hatten die Gastgeberinnen mit 10:7 das bessere Ende für sich.